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i1R - Der Zwerg von Olight im Test

Die Einleitung

Bei MecArmy heissen sie X1S, X2S, X3S, und X4S, bei JetBeam ist es die MINI-1, Klarus nennt sie Mini One und Fenix UC02. Das alles sind winzige LED Taschenlampen die drei Dinge gemeinsam haben. Sie liefern maximal 130 Lumen, nutzen einen 10180er Akku und sind über Micro USB aufladbar. Nun springt auch Olight auf den Zug auf und bring mit der i1R EOS eine Taschenlampe der gleichen Kategorie heraus. Wofür eine solch winzige Taschenlampe gut ist und wie sich die i1R von der Konkurrenz unterscheidet, erzähl ich euch in diesem Review.

Das Unboxing

Wie immer starten wir mit der Verpackung. Bei der i1R EOS ist diese eine weisse Kartonschachtel. Vorne ist die i1R abgebildet, auf der Rückseite befinden sich die technischen Daten sowie eine kurze Beschreibung zur Lampe. Zum Öffnen muss der Streifen auf der Rückseite abgerissen werden.

Die Verpackung öffnet sich am oberen Rand. Die Kunststoffschale, in welcher die i1R und das Zubehör verstaut sind, kann herausgezogen werden. Die Schale besteht aus zwei Teilen. Auf der Oberseite ist die i1R befestigt und ein Hinweis zur Bedienung aufgeklebt. Zwischen den beiden Teilen eingeklemmt befindet sich die Bedienungsanleitung und ein Micro USB Kabel. Ein Ladegerät ist nicht im Lieferumfang.

Die Grösse

Die i1R liefert, genau gleich wie ähnliche Taschenlampen von anderen Herstellern, maximal 130 Lumen. Als LED ist eine Luxeon TX des Herstellers Lumileds verbaut. Olight setzt hier also für einmal nicht auf eine LED von Cree. Angesichts der geringen Grösser der i1T sind die maximalen 130 Lumen schon sehr beeindrucken. Der Durchmesser von 14mm entspricht etwa dem Durchmesser einer AA Batterie. In der länge ist die i1R sogar deutlich kürzer.

Trotz der geringen Grösse hat Olight genug Platz für einige Gravuren gefunden. So ist auf der Seite nicht nur ein Logo von Olight, sondern auch ein CE Zeichen, der Name der Taschenlampe sowie die Seriennummer graviert. Die Taschenlampe hat durchgehend den selben Durchmesser. Am oberen und unteren Ende ist die Oberfläche mit Rillen versehen, wodurch sie etwas griffiger wird. Im mittleren Teil ist die Lampe glatt.

Die i1R wiegt lediglich 12 Gramm. Im Gepäck beim Wandern findet sie also problemlos Platz und lässt sich dank des Schlüsselringes auch einfach am Reisverschluss des Rucksackes oder der Jacke befestigen.

Die Bedienung

Die Bedienung der i1R ist sehr einfach. Neben der bereits erwähnten Helligkeitsstufe von 130 Lumen gibt es noch eine zweite Stufe mit 5 Lumen. Um die Lampe einzuschalten, wird sie zugeschraubt. Sie schaltet dabei zuerst auf die niedrigere Stufe mit 5 Lumen. Schraubt man weiter, schaltet sie auf die hellere Stufe. Eine Gravur am Ende der Lampe zeigt die Drehrichtung.

Schraubt man den Kopf der i1R ab, erscheint darunter ein Micro USB Anschluss um die Lampe aufzuladen. Auch wenn man diese Funktion als Kopie von anderen Herstellern sehen kann, so ist sie doch sehr praktisch. Während dem Ladevorgang leuchtet eine LED rot auf. Sobald die Taschenlampe vollständig aufgeladen ist, wechselt die LED auf Grün.

Der Fehler

Die i1R ist eine tolle, kleine Taschenlampe. Doch Olight hat aus meiner Sicht bei der Entwicklung einen grossen Fehler gemacht. Der Akku lässt sich nicht austauschen. Schon beim Schritt von der X7 zur X7R habe ich nicht verstanden, wieso Olight plötzlich die Möglichkeit weglässt die Akkus auszutauschen. Und auch bei anderen Taschenlampen habe ich dies bereits bemängelt. Meiner Meinung nach ist der Akku das schwächste Glied einer Taschenlampe und ich habe keine Lust, eine Lampe nur wegen eines defekten Akkus zu entsorgen. Das es auch bei einer so kleinen Taschenlampe möglich ist den Akku zu Tauschen haben bereits alle in der Einleitung erwähnten Hersteller bewiesen.

Das Fazit

Ich bin ein grosser Fan von Taschenlampen in der Grösse der i1R. Sie findet in jeder Hosentasche oder am Reisverschluss platz und lässt sich somit überall mitnehmen. 130 Lumen sind für die meisten Anwendungen im Alltag hell genug und auch auf Campingausflügen reicht das Licht aus. Trotzdem kann ich die i1R EOS von Olight nicht empfehlen. Sie ist gut, macht aber auch nichts besser als die Produkte der Konkurrenz. Mit dem fest verbauten Akku ist sie aus meiner Sicht sogar schlechter als die Taschenlampen von anderen Herstellern. Für alle die sich ab dem fest verbauten Akku nicht stören, ist die i1R sicher eine nützliche Taschenlampe für wenig Geld. Allen anderen empfehle ich den Kauf einer Taschenlampe eines anderen Herstellers. Die Auswahl ist gross genug.

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