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7 hilfreiche Tipps um lange Freude an deinem Zelt zu haben

Fast jeder von uns hat schon mindestens einmal in seinem Leben gezeltet – aber wie man das richtig macht ist natürlich ein anderes Thema. Hier haben wir einige Tipps gesammelt die dein Abenteuer in der Wildnis angenehmer machen und die Lebensdauer deines Zeltes erhöhen.

1. So stellst du dein Tunnelzelt am besten auf

Je straffer ein Zelt über die Längsachse gespannt ist, desto weniger verbiegt es sich – vor allem bei schwierigen Wetterbedingungen. Daher ist es zu beachten, dass die Dachlinie ganz gespannt bleibt.

Foto: Sarah McNair-Landry / Hilleberg the Tentmaker

2. Mach die Schotten dicht

Mit einer Zeltunterlage sorgst du dafür, dass kein Schmutz reinkommt und dass der Boden des Innenzelts geschont und damit dicht bleibt. Man kann die meisten Unterlagen direkt am Aussenzelt befestigen. Im Winter sind sie auch ein zusätzliche Barriere für feinen Schnee oder kalte Zugluft die von aussen in dein Zelt eindringen könnte. Im Sommer vermindert sie Kondensfeuchtigkeit vom Boden her.

3. Halte alle Reissverschlüsse sauber

Die Reissverschlüsse deines Zeltes werden durch äußere Einflüsse wie Schmutz und feinen Sand stark beansprucht. Kontrolliere sie daher regelmässig und halte sie sauber. Befestige die geöffneten Eingänge deines Zeltes immer, so dass nie ein Reissverschluss auf dem Boden liegt. So erhöhst du die Lebensdauer deines gesamten Zeltes.

4. Die Abspannschnüre richtig benutzen

Spanne dein Zelt immer optimal ab, da das Wetter gerade im alpinen Raum sehr schnell umschlagen kann. Die Abspannleinen sorgen zum einen für mehr Standsicherheit, zum anderen schläft man auch ruhiger, da das Aussenzelt im Wind weniger flattert. Die Abspannleinen sollten straff gespannt werden, aber nicht zu fest, da sie sonst das Zelt verformen.

5. Zelten im Winter

Im Winter zu Zelten ist selbst für erprobte Draussen-Schläfer eine neue Herausforderung.

Nimm dir vor dem Aufbau des Zeltes etwas Zeit und ebene den Zeltplatz mit deinen Skiern oder Schneeschuhen. Wenn es windig ist solltest du eine Kuhle im Schnee ausheben in der du dein Zelt aufstellst. Auch ein Schneewall oder eine Mauer aus gesägtem Schnee kann helfen, damit der Wind keinen Schnee unter das Aussenzelt weht.

Ist es nicht so windig kannst du auch etwas Schnee auf die untere Kante des Aussenzelts schaufeln.

6. Zelten in der Wüste

Die Wüste oder andere sandige und steinige Regionen belasten dein Zelt, die Stoffe, Reisverschlüsse und Heringe maximal. Die UV Strahlung die hier besonders hoch ist zehrt an der Imprägnierung.
Schütze dein Zelt mit einem zusätzlichen Tarp und reinige es gründlich während und nach der Benutzung.

Foto: Matthias Blab
Foto: Simon & Lisa Thomas (www.2ridetheworld.com) / Hilleberg the Tentmaker

7. Das Zelt trocken lassen

Nach der Tour ist vor der nächsten Tour – häng dein Zelt zuhause auf oder stelle es komplett in der Wohnung auf, damit es trocknen kann. Sollten Aussen- und Innenzelt aufeinander liegen setze das Gestänge ein oder hänge sie getrennt voneinander auf. So beugst du Stockflecken und fiesem Geruch vor. Wenn es komplett trocken ist kannst du es wieder verpacken und dich auf das nächste Abenteuer freuen.

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